Damit die Wunder in Erfüllung gehen, muss man viel arbeiten, so Iwan Beloserzew

Gesellschaft
29.12.2017
Die Aktion „Frage den Gouverneur. Die Kinder“ hat im Penzaer regionalen Dramatheater am Donnerstag, dem 28. Dezember 2017 stattgefunden.
Dreißig Kinder aus den Grundschulen und Oberklassen haben am Dialog mit dem Gouverneur teilgenommen. Im Laufe von einem Monat hat das Presseamt des Gouverneurs die Fragen per Telefon und E-Mail übernommen. Insgesamt sind etwa 150 Fragen angekommen.
Die Autoren der interessantesten Fragen wurden zum Treffen mit Iwan Beloserzew eingeladen.
„Ich hoffe, dass ihr gute Stimmung vor dem Feiertag habt“, hat sich der Chef der Region zu den Kindern gewandt. „Ich erinnere mich daran, wie ich in der Kindheit auf das Neue Jahr wartete. Der Vater brachte aus dem Wald einen Tannenbaum, und wir mit meinen Schwestern schmückten ihn. Es gab nur wenige Kaufspielzeuge, wir machten die meisten Baumschmucke selbst, klebten aus dem farbigen Papier und schnitten aus dem weißen Papier Schneeflocken aus“.
Nikita Popow aus dritter Klasse hat dem Chef der Region erzählt, dass er im Zeichenunterricht gelernt hat, die räumlichen Schneeflocken machen, und hat den Gouverneur gefragt, ob er an Märchen glaubt.
„Ich las Märchen in der Kindheit sehr gern“, hat Iwan Beloserzew geantwortet. „Am meisten gefiel mir, dass das Gute immer das Übel besiegt, das ist meiner Weltanschauung sehr nahe. Aber im Leben, damit die Wunder in Erfüllung gehen, muss man viel arbeiten. Wenn ihr davon träumt, das Schuljahrviertel mit guten Noten zu beenden, aber ihr habt keine Lust die Hausaufgaben zu machen, wird keine Fee-Zauberin euch helfen. Sie wird keine Noten zeichnen. Wenn ihr selbst nicht bereit seid, zu arbeiten, wird es sich kein Märchen verwirklichen.
Der Gouverneur hat den Kindern von seiner Kindheit und Jugend erzählt. Auf die Frage darüber, was er für die höchste Errungenschaft hält, hat der Chef der Region eine interessante Geschichte erzählt. Als er Oberschüler war, ersetzte er bei der Arbeit seinen kranken Vater-Mähdrescherfahrer.
„Ich habe das beste Ergebnis im Kolchos gehabt, ich habe mehr als 7 Tausend Dezitonnen ausgedroschen. Ich habe wie ein erwachsener Mann gearbeitet“, hat der Gouverneur bemerkt. „Nicht nur meine Mutter und mein Vater, meine Großmutter und meine Schwestern waren auf mich stolz, sondern auch alle Nachbarn. Für mich war das sehr wichtig, ich habe mich dieses Ereignis fürs ganze Leben gemerkt“.
Iwan Beloserzew hat eingestanden, dass er in der Jugend zuerst Ingenieur werden wollte und sich mit der Landtechnik beschäftigen wollte, oder Sport in der Schule unterrichten, aber im Endeffekt hat er die Militärbildungseinrichtung gewählt.
„Die Armee diszipliniert den Menschen“, hat der Gouverneur betont. „Meine Gewohnheit, mich nie zu verspäten, hat gerade vom Armeeleben begonnen“.
Die kleinen Kinder interessierten sich dafür, ob der Gouverneur ein Maskottchen hat, das er in die Geschäftsreisen mitnimmt, ob er den Tannenbaum schon geschmückt hat und welchen Wunsch er sich für die Neujahrsnacht ausgedacht hat. Die Schüler der Oberklasse interessierten sich für Programme der Unterstützung der talentvollen Jugend, für Varianten der Berufsorientierung und Perspektiven der Arbeitsbeschaffung, besonders in den ländlichen Bezirken des Penzaer Gebiets.
„Damit die Jugend im Dorf blieb, ist es erstens notwendig, die Orte mit der entwickelten Infrastruktur zu gewährleisten, und zweitens, die Arbeitsplätze zu organisieren“, stellte der Chef der Region fest. „In den letzten Jahren geben wir große Geldmittel für den Straßenbau, damit die Bewohner der Bezirke ohne Probleme bis zum regionalen Zentrum fahren konnten, um spazieren zu gehen, ins Theater zu gehen, die Geschäfte zu besuchen. Wir verhandeln mit den Investoren nach der Eröffnung des Geschäfts. Im Jahre 2018 plant das Unternehmen „Damate“ etwa zweihundert neue Arbeitsplätze zu schaffen. Jährlich geben wir etwa 60 Wohnungszertifikate den jungen Familien aus. Nur in diesem Jahr sind 550 junge medizinische Arbeiter ins Dorf gefahren, um da zu leben und zu arbeiten. Die Lehrer fahren dorthin auch immer mehr.
„2018 wird die Realisation des Programms der Generalüberholung der ländlichen Schulen weiterarbeiten. Es wird die Renovierung der Klubs und der Kulturhäuser anfangen. Wir werden die Möglichkeiten für das Erhalten von den ländlichen Schülern der zusätzlichen Bildung ausdehnen“, hat der Gouverneur ergänzt.
Der Schüler des Gymnasiums N13 aus Penza Jewgenij Litschkin beunruhigte sich, ob die Arbeit nach der ökologischen Bildung der Bevölkerung in der Region zusammen mit dem Jahr der Ökologie beendet wird.
„Das ist sehr wichtige Arbeit, wir werden sie unbedingt fortsetzen“, hat Iwan Beloserzew betont. „Wir werden die wissenschaftlich-praktische Konferenzen und Rundtische, den Kampf mit den spontanen Müllhaufen, die Ordnung in den Parks und den Grünanlagen fortsetzen. Es wird auch der Bau des Werkes nach der Verarbeitung des Mülls geplant. Ich sehe, dass sich das Bewusstsein von den Menschen langsam, aber ändert, man muss die erklärende Arbeit nach der ökologischen Sicherheit fortsetzen. Ich hoffe auf eure Hilfe in dieser Frage“.
Der Verkehr des Gouverneurs mit den Teilnehmern der Aktion hat zwei Stunden gedauert.
„Ich gratuliere euch zum Neuen Jahr“, resümierte der Gouverneur. „Ich wünsche euch und euren Verwandten Glück, Gesundheit und Erfüllung aller Wünsche“.
Am Ende des Gesprächs warteten auf Kinder Geschenke und festliche Vorstellung beim Tannenbaum.
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